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Große Bliesgau-Biosphären-Runde

  • Strecke: 70 km, Dauer: 6 h
    Start: Parkplatz am Bahnhof Blieskastel-Lautzkirchen, Ziel: Parkplatz am Bahnhof Blieskastel-Lautzkirchen
    49.24897°N / 7.258236°O
    • Piktogramm: Rundtour
    • Piktogramm: Einkehrmöglichkeit
  • Historisches Rathaus Blieskastel
Ganztages-Radtour von ca. 70 km Länge mit ca. 580 Höhenmetern durch den südlichen Teil des Biosphärenreservates Bliesgau bis zu den französischen Nachbarn nach Sarreguemines. Herrliche Fernsichten bis in die Vogesen und die typische sanfthügelige Kulturlandschaft der Biosphäre Bliesgau schaffen unvergessliche Eindrücke auf dieser Strecke. Die Radtour eignet sich hauptsächlich für Aktiv-Radfahrern mit geübten Beinen.

Charakteristisch für diese Ganztages-Radtour sind die für die Biosphäre Bliesgau typischen sanfthügeligen und ausgedehnten Landschaftsabschnitte sowie die vereinzelten schattenspendenden Wälder. Vom Parkplatz am Bahnhof Blieskastel-Lautzkirchen führt die durch die Velo-vis-à-vis-Beschilderung gekennzeichnete Strecke über den „Glan-Blies-Radweg“ auf die Höhen nach Blieskastel-Webenheim. Über asphaltierte Wirtschaftswege geht es hinauf auf die „Große Höhe“ beim Dellenhof. Weit schweift das Auge ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz hinein und ab und zu wird ein kleineres Waldstück durchquert. Immer weiter am Waldrand auf der Höhe bleibend, sind am Horizont sogar die Vogesen zu erkennen. Schließlich geht es durch die wunderschöne Kulturlandschaft über Gersheim-Niedergailbach hinunter ins Bliestal. Die Tour führt weiter in Richtung der französischen Nachbarn, nach Sarreguemines. Vor der Grenze stoßen Sie schon gleich auf den Abzweig zu einer gallo-römischen Ausgrabungsstätte. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim ist ein grenzüberschreitender Archäologiepark, welcher Ausgrabungen und Rekonstruktionen sowohl keltischer als auch römischer Funde zeigt. Neben der eindrucksvollen begehbaren Rekonstruktion eines Fürstinnengrabes, mehrerer keltischer Häuser und einem römischen Gutshof, begeistern vor allem die auf französischer Seite teilrekonstruierten Thermen des gallo-römischen Ortes. Zurück auf dem Bahntrassen-Radweg, dem „Glan-Blies-Radweg“ verlassen Sie allmählich das Bliestal und radeln nach Frankreich hinein bis kurz vor Sarreguemines. Die sehenswerte Altstadt von Sarreguemines ist einen Besuch wert. Neben dem besonders sehenswerten Casino am Saarufer laden Restaurants und Cafés zu einer Rast ein. Wer jetzt schon müde ist, kann mit der Saarbahn nach Saarbrücken und von dort mit dem Zug zurück nach Blieskastel-Lautzkirchen fahren. Aber die Weiterfahrt lohnt sich: Sie verlassen das Grenzstädtchen auf französischer Seite über einen Radweg durch das untere Bliestal und kommen in Bliesmengen-Bolchen im schönen Mandelbachtal wieder ins Saarland. Ein Abstecher nach Gräfinthal ist ein Muss! Das geschichtlich geprägte bauliche Ensemble macht Gräfinthal zusammen mit seiner Gastronomie zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Biosphäre Bliesgau. Danach geht’s ein kleines Stück zurück nach Bliesmengen-Bolchen und weiter über einen kurzen, aber recht steilen Anstieg ins Bliestal. Eine Bilderbuchlandschaft mit Obstwiesen und traumhaften Aussichten tut sich vor Ihnen auf bis Sie zum Aussichtsturm auf dem „Heidenkopf“ gelangen. Weiter geht es auf Forstwegen hinunter ins Mandelbachtal bis zum Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld. Es gibt einen freizugänglichen Öko-Weinberg, eine Streuobstwiese mit Kräutergarten, Wildsträucher und Wildrosenhecken, einen Rosen-, einen Beeren- und einen Obstgarten. Ein veganes Bistro lädt ausgewählten Tagen zum Rasten ein. Über Erfweiler-Ehlingen gelangen Sie noch einmal auf die Höhe nach Blieskastel-Biesingen und von dort über eine der schönsten Abfahrten des Saarlandes durch das „Lange Tal“ nach Blieskastel-Alschbach und dann zurück zum Bahnhof Lautzkirchen.



Bildquelle:
© Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn , © Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn, © Office de Tourisme Sarreguemines, Rosi Schommers-Kempf, Café Fräulein Ida