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Mythen und Schlösser an Mosel und Rhein - Sechstägige Reise von Trier nach Koblenz

  • Strecke: 220 km, Dauer: 3 h
    Start: Porta Nigra, Trier, Ziel: Deutsches Eck, Koblenz
    49.759936°N / 6.644321°O
    • Piktogramm: Einkehrmöglichkeit
    • Piktogramm: familienfreundlich
  • Wein- und Kulturgenuss vor der Porta Nigra in Trier
Diese sechstägige Reise führt Sie von Trier entlang der Ufer von Mosel und Rhein mit ihren berühmten Weinlagen bis nach Koblenz. Entdecken Sie das römische und mittelalterliche Erbe früherer Hochkulturen sowie die stolzen Burgen und Mythen entlang des Wegs. Probieren Sie die erlesenen Kostbarkeiten unserer regionalen Winzer. Sie werden sich wie eine Königin oder ein König fühlen!

Tag 1: Trier, die alte römische Stadt

Die Reise beginnt in der römischen Stadt Trier an der Mosel. Roma secunda - "das zweite Rom", wie die Römer damals die größte Stadt nördlich der Alpen nannten. Die Größe und die Annehmlichkeiten der römischen Stadt machten wohl die Entfernung zu Rom wett: In Trier gab es Thermen, Markthallen und ein Amphitheater. Noch heute zeugen das mächtige Stadttor, die Porta Nigra, die Kaiserthermen oder die imposante Konstantinbasilika von der Geschichte der Stadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Darüber hinaus ist Trier der Geburtsort von Karl Marx.

 

Tag 2: Bernkastel-Kues und seine Fachwerkhäuser

Beschaulich geht Ihr Aufenthalt in Bernkastel-Kues weiter. Die Stadt beeindruckt mit ihrer kulturellen Vielfalt. Der historische Marktplatz mit dem Rathaus im Renaissance-Stil ist ein zentraler Punkt im Herzen der Stadt, und die Burg Landshut, die die Moselstadt dominiert, ist ein Zeugnis europäischer Kultur. Die Kelten, Römer, Merowinger und die Franken haben hier ihre Spuren hinterlassen. Zum Erbe der Region zählt auch der weltberühmte Riesling aus den Steillagen der Mosel.

 

Tag 3: Traben-Trarbach und der Jugendstil

Traben-Trarbach ist die Wiege des Jugendstils. Das dekorative Brückentor, Symbol der Stadt, ist einen Besuch wert. Es beherbergt ein gemütliches kleines Café und eine Kunstgalerie. Die Villa Huesgen, heute ein Weinkeller, wurde vom gleichen Architekten, Bruno Möhring, entworfen. Weitere Villen im Jugendstil prägen die von Aura von Traben-Trarbach. Um 1900 war die Stadt nach Bordeaux der zweitgrößte Weinhandelsplatz Europas. Infolgedessen verbirgt sich unter der Stadt ein ausgedehntes Netz von Weinkellern. Eine Führung mit Weinverkostung in dieser unterirdischen Welt ist sensationell.

 

Tag 4: Cochem und die Burg Eltz

Wie eine Königin trohnt die um das Jahr 1000 erbaute Reichsburg Cochem stolz auf einem Hägel, fast 100 Meter über der Mosel. Während der Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts wurde sie zerstört, zwei Jahrhunderte lang blieben nur Ruinen. Erst 1868 wurde sie im neugotischen Stil restauriert. 30 km von Cochem entfernt liegt hinter einem dichten Wald die Burg Eltz. Die Szenerie einfach märchenhaft. Sie steht auf einem felsigen Sporn über der Flußaue und zeugt von acht Jahrhunderten Geschichte in der Region. Beide Burgen sind beliebte Fotomotive von Instagrammern. 

 

Tag 5: Boppard, im Herzen des romantischen Rheins

Weiter geht die Reise in das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal. Im Herzen dieser malerischen Region liegt Boppard. In römischer Zeit war das 4,7 Hektar große Kastell mit seinen neun Meter hohen Mauern eine beeindruckende Siedlung, und heute umgeben die Ruinen der römischen Anlage, "Bodobrica" genannt, das Zentrum der ehemaligen Kaiserstadt Boppard. Die Festung ist eine der am besten erhaltenen römischen Festungen in Deutschland.

 

6. Tag: Koblenz, die Festungsstadt

Von Boppard führt die Straße nach Koblenz an der Marksburg vorbei, und vom Koblenzer Rheinufer aus kann man mit einer Panoramaseilbahn auf die Festung Ehrenbreitstein fahren. Die Festung wurde zwischen 1817 und 1828 erbaut und ist die zweitgrößte erhaltene Festung in Europa. Heute beherbergt sie das Landesmuseum. Koblenz ist eine der ältesten Städte Deutschlands und romantisch und lebendig zugleich.

Bildquelle:
Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.