Glan-Blies-Radweg

Informationen zum Standort
Start: Parkplatz am Bahnhof von Sarreguemines (Süd-Nord-Strecke) oder Parkplatz am Bahnhof Staudernheim (Nord-Süd-Strecke), Ziel: Parkplatz am Bahnhof Staudernheim (Süd-Nord-Strecke) oder Parkplatz am Bahnhof von Sarreguemines (Nord-Süd-Strecke)
Strecke: 127 km, Dauer: 9:05 h
49.112898 °N / 7.068539°O
    Rekonstruierter Merkurtempel
    Wegezeichen Glan-Blies-Radweg
    Gartenanlage Europäischer Kulturpark
    Paradeplatz Blieskastel
    Gässchen in der Altstadt von Blieskastel
    Fußgängerzone in Sarreguemines
    Amtsgasse Meisenheim
    ADFC Qualitätsroute
    Klosterruine Wörschweiler
    Römermuseum Homburg-Schwarzenacker, Homburg, 2021, Manuela Meyer
    Weißstorch im Beedener Biotop, Hombirg, 2013, Wolfgang Henn
    Beeder Biotop, Homburg, 2020, Eike Dubois
    Jägersburger Weiher, Homburg, 2021, Manuela Meyer

Der Glan-Blies-Radweg, auch als Etappen-Radweg befahrbar, führt auf ca. 130 km durch die wunderschönen Flusslandschaften von Glan und Blies. Von Sarregueminnes in Lothringen geht es flussaufwärts an der Blies entlang zum Glan bis zu dessen Mündung in die Nahe. Drei Länder sagen Ihnen sozusagen „Guten Tag!“. Gestartet in Frankreich geht es durch das Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland, weiter durch sehenswerte Landschaften und Orte in Rheinland-Pfalz. Überwiegend auf ehemaligen Bahntrassen geführt, bietet der Glan-Blies-Radweg jedem Radler unbeschwertes Fahrradvergnügen und ist seit Jahren mit vier Sternen vom ADFC ausgezeichnet.

Charakteristisch für den Glan-Blies-Radweg sind die abwechslungsreichen Landschaften entlang der beiden Flüsse Glan und Blies. Sie prägen den grenzüberschreitenden Glan-Blies-Radweg, der sich überwiegend eben und meist verkehrsfrei vom lothringischen Sarreguemines in Frankreich über das Biosphärenreservat Bliesgau im Saarland bis nach Staudernheim in die Nordpfalz windet. Auf ca. 130 Kilometern genießen Sie idyllische Flusslandschaften und treffen ab und an prächtige Störche. Auf den Spuren der Römer, die hier einst siedelten, erleben Sie die besinnliche Stimmung des Blies- und Glantals. Für kulturelle Abwechslung sorgen unzählige Kirchen und Schlösser, kleine Altstädte und spannende Industriedenkmäler, während Sie sich zwischendurch auf einer Kanu- oder Draisinenfahrt sportlich herausfordern können. Fünf kurze Etappen auf der mit vier Sternen prämierten ADFC-Qualitätsradroute lassen genug Luft, um die schöne Gegend rund um den Glan-Blies-Radweg in aller Ruhe zu genießen und ausgiebig zu erkunden.

Große Teile der Route verlaufen über die Trasse der ehemaligen Glantalbahn und auch der früheren Bliestalbahn, die zu Radwegen ausgebaut sind und nicht nur überwiegend flach verlaufen, sondern auch nahezu verkehrsfrei ist. Dadurch ist die Route nicht nur besonders genussvoll, sondern eignet sich auch hervorragend für Gelegenheitsradler und Familien mit Kindern.

Start und Ziel der Tour sind gut ans Bahnnetz angebunden. Wer mit dem Auto zum Ausgangspunkt fährt, holt es am Ende der Tour wieder mithilfe der Bahn ab. Beachten sollten Sie jedoch, dass die einzelnen Etappenziele nicht alle an einen Bahnhof angebunden sind. Wer die Tour nur teilweise fahren oder unterwegs abbrechen möchte, so bieten sich neben dem Start und Ziel (Sarreguemines/F und Bad Sodernheim) die Bahnhöfe Blieskastel, Homburg und Glan-Münchweiler an.

Bildquelle:
@ Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn / Saarland / Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn / Saarpfalz-Touristik, Wolfgang Henn / @ Office de Tourisme Sarreguemines / VG Meisenheim / ADFC / Manuela Meyer / Saarpfalz-Touristik, Eike Dubois / Tourismus Zentrale Saarland, Manuela Meyer