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Urbanes Leben zur Römerzeit

Städtetrip übers Wochenende nach Trier an der Mosel - das lässt sich doch eigentlich (fast) immer machen. Städtisches Leben und Genuss in einer ehemals antiken Weltmetropole!

Die Stadt Trier war einst römische Metropole, Kaiserresidenz sogar, wovon heute noch das imposante UNESCO Weltkulturerbe zeugt. Inzwischen wieder Großstadt, gibt es hier modernes urbanes Leben neben römischer Stadtkultur zu entdecken, und natürlich Schätze aus allen Jahrhunderten.

 

Stadtpanorama von Trier (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

Stadtpanorama von Trier (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

 

Freitag:
Anreise nach Trier

 

 

Trierer Dom und Liebfrauenkirche (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

Trierer Dom und Liebfrauenkirche (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

 

Trierer Hauptmarkt (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

Trierer Hauptmarkt (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

 

 

Shopping in der Neustraße (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

Shopping in der Neustraße (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

 

In der Weinstube Kesselstatt (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

In der Weinstube Kesselstatt (Foto: Mosellandtouristik GmbH, Dominik Ketz)

 

Nach dem Einchecken ins Hotel empfiehlt sich erst einmal ein gemütlicher Bummel durch die Fußgängerzone. Die Altstadt wird von einer Vielzahl schöner historischer Gebäude geprägt, darunter die berühmte Porta Nigra, der Dom mit der gotischen Liebfrauenkirche und die Konstantin-Basilika. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Genießen, wie zum Beispiel in der Neustraße, wo sich kreative Geschäfte und Gastronomiebetriebe angesiedelt haben.

Trier liegt an der Mosel und mitten im Herzen des weltberühmten gleichnamigen Weinanbaugebiets. Wie wäre es also zum Auftakt des Kurzurlaubs mit einer Moselweinprobe in der Vinothek des Wein- und Fischhauses Oechsle? Über 120 Weine namhafter Weingüter der Region können hier verkostet werden. Dazu wird auf Wunsch frischer Fisch aufgetischt.

 

SAMSTAG:
Nach dem Frühstück geht es auf Besichtigungstour. Trier hat eine solche Fülle an Sehenswürdigkeiten, dass man sich am besten einen guten Überblick verschafft und dann Schwerpunkte setzt.

 

Die antiken Sehenswürdigkeiten:
Wenn Sie auf eigene Faust die antiken UNESCO-Weltkulturerbestätten Triers besuchen möchte, folgen Sie der ausgeschilderten Tour „Basislager Trier (UNESCO-Welterbe-Route Trier)“.

Barbarathermen und Römerbrücke liegen allerdings etwas abseits. Folgen Sie ab Kaiserthermen einfach dem Fußweg unter grünen Bäume zwischen Südallee und Kaiserstraße Richtung Mosel. Links an der Südallee liegen die Barbarathermen. Wechseln Sie dann auf den Bürgersteig rechts der Kaiserstraße und folgen Sie ihm bis zum Moselufer. Die Brücke, die Sie rechts vor sich sehen, ist die Römerbrücke.

Wenn Sie eine Stadtführung bevorzugen, können Sie sich bei der Tourist-Information an der Porta Nigra einer Stadtführung für Einzelgäste mit Innenbesichtigung der Kaiserthermen anschließen.

Tipp: Mit der AntikenCard kommt man vergünstigt in die einzelnen antiken Bauwerke und in das Rheinische Landesmuseum!

 

Für Römerfreunde ist das Rheinische Landesmuseum ein absolutes Muss:

 

Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

 

Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

 

Hier befindet sich u. a. die deutschlandweit umfangreichste Sammlung zu allen Themen des Lebens in den ersten vier Jahrhunderten unserer Zeitrechnung. So zeigt die Dauerausstellung die Gründung von Augusta Treverorum, der ältesten Stadt Deutschlands, monumentale römische Grabdenkmäler mit lebendigen Alltagsszenen, prachtvolle Mosaike aus der römischen Kaiserresidenz, die Ausstattung der Barbarathermen, einer der größten und prächtigsten Badeanlagen im Römischen Reich, einen riesigen Goldschatz und vieles mehr.

 

Im Reich der Schatten (Foto: GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

Im Reich der Schatten (Foto: GDKE-Rheinisches Landesmuseum Trier, Thomas Zühmer)

 

Neben wechselnden Sonderausstellungen zeigt das Museum im Saal der berühmten Neumagener Denkmäler das multimediale Raumtheater „Im Reich der Schatten“, das die verzweifelte Suche von Albinus Asper nach seiner verstorbenen Frau Secundia direkt auf die berühmten Reliefs projiziert.

 

 

Gladiator Valerius (Foto: Trier Tourismus und Marketing GmbH)

Gladiator Valerius (Foto: Trier Tourismus und Marketing GmbH)

 

Das Abendprogramm startet mit einem sehr ungewöhnlichen Theaterstück:

Im Amphitheater entführt Sie ein Schauspieler in Gestalt des Gladiators Valerius in die Kampfarena der Antike. Über 1800 Jahre sind seit seinem ersten Kampf inzwischen vergangen. Er hat alles erlebt, was einem Gladiator zustoßen kann, und die Eindrücke von damals lassen ihm keinen Frieden. Nun irrt er durch die Dunkelheit der Keller und Kanäle des Amphitheaters, durchquert die gewaltige Arena und folgt den kaum noch zu erkennenden Spuren der Opfer, der Tiere und sogar denen des Kaisers. Ausführliche Informationen finden Sie unter diesem Link.

 

Anschließend können Sie sich kulinarisch besonders verwöhnen lassen:

Vom Amphitheater ist es nicht mehr weit bis zu BECKER’S in Olewig. Sternekoch Wolfgang Becker verwöhnt Sie mit besonderen Gaumenfreuden im Restaurant oder im Weinhaus.

Wer die römische Küche kennenlernen möchte, wird im Restaurant Zum Domstein am Hauptmarkt fündig.

Aber das sind natürlich nicht die einzigen Möglichkeiten, genussvoll essen zu gehen. Schlendern Sie einfach durch die Fußgängerzone und genießen Sie einen gemütlichen Abend.

 

Sonntag:
Zeit für die Heimreise!

Natürlich können Sie auch noch länger bleiben…

Und wiederkommen…