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Unterwegs im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau

  • Blick in den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim (Foto: Tourismus Zentrale Saarland/Klaus-Peter Kappest)
2-tägiger Familienausflug auf den Spuren der Kelten und Römer in schönster Landschaft - und das sogar nachhaltig, wenn Sie wollen.

Die sanft hügelige Landschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau im Südosten des Saarlandes ist geprägt durch ausgedehnte Streuobstwiesen, wertvolle Buchenwälder, artenreiche Trockenrasen und eine eindrucksvolle Auenlandschaft. Mitten drin finden Sie diese beiden römischen Sehenswürdigkeiten, die für Familien besonders interessant sind. Wer überdies seine Reise zur richtigen Zeit plant, kann an einer der vielen Veranstaltungen teilnehmen, die beide Sehenswürdigkeiten bieten.

 

1. TAG:

Anreise nach Homburg mit der Bahn oder dem eigenen Auto und Check In in der Hohenburg-Jugendherberge. Als Geschenk erhalten Sie mit Ihrer Familie eine kostenlose Saarland Card, mit der Sie freien Eintritt zu über 90 Attraktionen und freie Fahrt mit Bus & Bahn im Saarland erhalten. Nehmen Sie nach dem Check de Biosphärenbus 501, der Sie zu Ihrem ersten Ziel bringt.

Für alle, die nicht gerne in einer Jugendherberge übernachten wollen, aber Wert auf Nachhaltigkeit legen, bietet sich eine Übernachtung im Wintringer Hof in Kleinblittersdorf an. Der BIOLAND-Partner-Betrieb verfügt über ein Gästehaus auf ****Sterne-Niveau. Am besten reisen Sie dann aber mit dem Auto an.

 

Das Fürstinnengrab im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim (Foto: M. Heinrich, EKP)

 

Ihr erstes Ziel ist der Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, der direkt auf der deutsch-französischen Grenze inmitten des UNESCO-Biosphärenreservates Bliesgau liegt.
Besonderes Highlight ist das rekonstruierte Grab der keltischen Fürstin von Reinheim aus dem 4. Jh. v. Chr. Außerdem kann man unter anderem die Reste einer römischen Siedlung mit Thermenanlage besichtigen. Es gibt viele Mitmach-Stationen für Kinder und eine große Freifläche zum Toben und Picknicken. Außerdem lassen sich Störche in der Auenlandschaft mit Kamera und Fernglas beobachten! Wer einkehren möchte, findet eine Taverne.

 

2. TAG:

 

Interieur des Augensarzthaus im Römermuseum Schwarzenacker (Foto: Dieter Morche)

 

Nun geht es in eine gallorömische Etappenstadt! Im Römermuseum Schwarzenacker in Homburg-Schwarzenacker kann man sich richtig wie ein Römer fühlen, denn die teilweise rekonstruierten Gebäude, Häuserfassaden und Straßenzügen mit überdachten Gehsteigen und Abwasserkanälen vermitteln einen lebendigen Einblick in den Alltag.
So gibt es zum Beispiel das vornehm eingerichtete „Haus des Augenarztes“ in direkter Nachbarschaft zum Säulenkellerhaus zu erkunden. An der Straßenkreuzung konnte man einst beim „Capitolinus“ einkehren. Das frische Brot, das zum Essen gereicht wurde, stammte aus der heute rekonstruierten Bäckerei. Und gleich daneben bot die Herberge Handelsreisenden, Beamten, Handwerkern und Durchreisenden Logis und Unterkunft.
Zu sehen ist außerdem ein rekonstruierter gallorömischer Umgangstempel für Gott Merkur und ein barockes Museumsgebäude (Edelhaus) mit Gartenanlage.