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Römische Villa mit Gladiatorenmosaik

  • Ansicht Römisches Mosaik Nennig

März - November

Kunstvoller können Szenen aus dem Amphitheater kaum dargestellt werden. Und noch bis heute am ursprünglichen Fundort, einer prachtvollen Villa an der Mosel!

Die Römische Villa in Nennig gehört aufgrund ihres prachtvollen Mosaikbodens zu den herausragenden Denkmälern des Saarlandes. 160 qm groß, setzt er sich aus über 3 Mio. Steinchen zusammen und beeindruckt bis heute durch seinen Realismus und Detailreichtum. Das Mosaik zählt zu den bedeutendsten Beispielen römischer Kunst nördlich der Alpen.

Dargestellt werden lebendige Szenen aus dem römischen Amphitheater: blutige Tierhatzen, Musikanten und Schaukämpfer und der Kampf zweier Gladiatoren.

Das herausragende Kunstwerk aus dem 3. Jahrhundert nach Christus schmückte einst die Eingangshalle eines luxuriösen Gutshofs, der auch unter den Landvillen im Moselraum herausragte. Die Fassadenlänge betrug 140 m, ergänzt durch einen Wandelgang und ein Badehaus mit Schwimmbecken. Ein Kurzfilm in Deutsch, Französisch und Englisch informiert Sie über die Geschichte und Rekonstruktion der Villa.

In der Nähe liegt der „Mahlknopf“, ein gewaltiger Grabhügel, der mit 44 Metern Durchmesser zu den größten römischen Grabdenkmälern in Deutschland gehört.

Eine Station der Straßen der Römer.

Bildquelle:
Yannik Planta