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Römische Wasserleitung, Pölich

Das begehbare technische Meisterwerk zwischen Dorf und Weinreben zeigt beste römische Wertarbeit und ist seit 1.800 Jahren immer noch voll funktionstüchtig.

Man musste kein Städter sein, um in den Genuss einer Wasserleitung zu kommen. Wie sonst sollte man als Gutsbesitzer auf dem Land seine luxuriöse Badeanlage bewässern? In Pölich wurde hier wahre Grundlagenarbeit geleistet. Etwa 430 m lang ist der in den Felsen geschlagene Wassertunnel, der auch heute noch – nach rund 1.800 Jahren – einen aktiven Beitrag zur örtlichen Wasserversorgung leistet. Früher versorgte er gleich zwei Landgüter, die heute aber nicht mehr zu sehen sind. Er verläuft fast parallel zum Hang und schneidet den Grundwasserspiegel an. Ein Teilstück kann man getrost begehen, muss bei einer Höhe von stellenweise 1,20 m und einer Breite von rund 0,50 m nur Kopf und Bauch einziehen. Etwas Tageslicht fällt durch die Bauschächte. Der weitere Verlauf der Wasserleitung wird durch einen Themenweg verdeutlicht, der hoch in die Weinberge führt. Wenn Sie wissen wollen, wie luxuriös man früher badete, fahren Sie am besten zu den römischen Villen in Mehring und Longuich. Sie wurden teilweise wiederaufgebaut und sind nicht allzu weit entfernt.

Die Wasserleitung ist frei zugänglich!

Eine Station der Straßen der Römer.