Entdecken Sie römische Landwirtschaft und spätantiken Weinbau
Folgen Sie den Spuren römischer Landwirtschaft und spätantiken Weinbaus bei Kinheim. Das Moseltal war offenbar schon zu römischer Zeit dicht besiedelt. Landgüter und Siedlungen säumten den Fluss, zumindest legen das zahlreiche Funde nahe. Ab Ende des 3. Jahrhunderts blühte der Weinbau, und die Berghänge wurden dicht mit Rebstöcken bepflanzt. Wir erkunden den antiken Mikrokosmos rund um Kinheim, um mehr zu erfahren - und in schöner historischer Landschaft wandern zu gehen.
- einen Ortsrundgang durch Kinheim unternehmen
- dabei den römische Gutshof in Kinheim-Kindel besuchen und
- das Götterbild des Sucellus als Replik ansehen, der im Gutshof gefunden wurde
- das Bruchstück eines römischen Keltersteins mit Infotafel am Harelbekeplatz (bei der Tourist-Info) in Augenschein nehmen
- die spätantiken Kelteranlagen gegenüber von Erden erkunden und
- den Klettersteig von den Römischen Kelteranlagen Erden aus hoch durch die Weinlagen „Erdener Treppchen“ und „Erdener Prälat“ erklimmen
- sowie den Premiumwanderweg Moselsteig-Seitensprung „Kluckertspfad“ entlang wandern
Vor 50 Jahren wurde bei Ausgrabungen eines römischen Gutshofes im Ortsteil Kindel ein Götterbild entdeckt, das den gallo-römischen Gott Sucellus zeigt. Er trägt Trauben im Arm, was nahelegt, dass die Gutsbesitzer Weinbau betrieben. Sie können also in Kinheim-Kindel eines der ersten Weingüter an der Mosel besuchen!
Römische Landwirtschaft im Moseltal
Nach der Eroberung Galliens legten die Römer planmäßig Städte und Siedlungen an, bauten die Verkehrsinfrastruktur aus und erschlossen Rohstoffe. Es wäre überraschend, wenn sie nicht auch den Agrarsektor systematisch ausgebaut hätten. Ohne eine ertragreiche Landwirtschaft, die größere Überschüsse produziert, gäbe es weder Städte noch kampfbereite Heere. Den römischen Eroberern in Gallien musste es also ein großes Anliegen sein, die landwirtschaftliche Produktion systematisch auszubauen. Bauernhöfe gab es bereits bei den Kelten, und auch diese waren in der Lage, mehr zu produzieren als sie selbst verbrauchten. Aber das reichte den Römern noch nicht.

Was war zu tun? Mehr Ackerland musste erschlossen und die Ausbeute optimiert werden. Dazu war eine intensive Nutzung aller agrarwirtschaftlichen Ressourcen und ein hoher Stand der Landbautechnik nötig. Das notwendige Wissen darüber, wie sich die eigene Produktion optimieren lässt, konnte der kluge Landwirt z.B. in der zeitgenössischen Fachliteratur finden.
Römischer Ackerbau und Viehzucht:
Römische Bauernhöfe betrieben wohl vor allem Ackerbau und Viehzucht. Im Moseltal kam noch der Weinbau hinzu. Die angebauten Nutzpflanzen zeigen eine erstaunliche Artenfülle, denn zu den heimischen Gewächsen kam u.a. Importgut aus dem Mittelmeerraum, wie beispielsweise Kulturobst. Von dieser Artenvielfalt profitieren wir noch heute!

Man baute in der Antike verschiedene Getreidesorten an. Dinkel gewann als ertragreiches und gutes Brei- und Brotgetreide unter römischer Herrschaft besondere Bedeutung. Die Bodenbearbeitung wurde durch eine Weiterentwicklung des Pfluges und die Getreideernte durch die Einführung einer Erntemaschine optimiert. Ackerbohnen, Erbsen und Linsen dienten nicht nur als gute Eiweiß-Lieferanten, sondern sorgten auch für Bodendüngung im Fruchtwechsel mit Getreide.

Natürlich baute man auch Gemüse, Salat, Gewürze und Heilkräuter an. Der Anbau von Nüssen und Kulturobst – wie Trauben, Kirschen, Pflaumen, Äpfeln und Birnen – entwickelte sich in römischer Zeit ebenfalls schnell. Durch Viehwirtschaft wurden Milch, Fleisch und Eier produziert. Neue Sensenblätter ermöglichten es, die Heuernte zu optimieren und größere Viehbestände durch den Winter zu bringen. Außerdem konnte man Fische in den Gewässern fangen.
Römischer Weinbau:

Verschiedene Funde und Zeugnisse belegen, dass bereits in römischer Zeit an der Mosel Wein angebaut wurde – allerdings wohl nicht immer mit gleicher Intensität: Im Jahr 92 n. Chr. erließ Kaiser Domitian ein Edikt, um die Produktion von Wein in den gallischen Provinzen einzuschränken. Damit wollte er wohl einer Überproduktion begegnen. Sein Erlass wurde erst 278 n. Chr. von Kaiser Probus gelockert. Wieviel Moselwein in der Zwischenzeit produziert worden war, wissen wir nicht, aber die Intensität des Weinbaus nahm im 3. Jh. merklich zu.
Römische Gutshöfe
Guts- und Bauernhöfe mussten natürlich in erster Linie so funktional angelegt werden, dass sie einen größtmöglichen Profit ermöglichen. Daher überrascht es nicht, dass sie sich im Prinzip recht ähnlich sahen, zumindest die kleineren. Darüber hinaus gab es große und prächtige Gutsherrensitze, die von besonderem Reichtum zeugten.
Römische Gutshöfe werden übrigens in der modernen Fachsprache – egal ob groß oder klein – „villa“ genannt.

Großgrundbesitzer konnten sich natürlich mehr leisten als normale Bauern. Und es kam noch ein weiterer Faktor hinzu: Traditionsbewusste Römer hatten eine besondere Beziehung zur Landwirtschaft. Im Landleben drückte sich in ihren Augen eine Lebensform aus, die ein höheres Ansehen genoss als das Leben in der Stadt. Wer es sich leisten konnte, zog hinaus aufs Land, sobald es die Verpflichtungen und Geschäfte in der Stadt erlaubten. Dort schlüpfte man natürlich auf keinen Fall in die Rolle eines Landarbeiters, sondern gönnte sich ein luxuriöses Gutsanwesen mit vielen Annehmlichkeiten.
Sehr imposant und prächtig – die römischen Palastvillen:
Über manche Gutshöfe an der Mosel werden Sie also sehr erstaunt sein: Sie sehen aus wie Paläste! Wie zum Beispiel die Palastvilla in Wittlich, die Sie hier als Rekonstruktion sehen. Imposant am Ufer der Lieser gelegen, war sie 140 m breit und wohl bis zu 25 m hoch.

Die Gutsherren solcher Paläste waren offensichtlich sehr wohlhabend und genossen wohl auch großes Ansehen. Zu den Herrenhäuser müssen wir uns noch umfangreiche Wirtschaftsgebäude und Ländereien vorstellen. Wie viel Land bewirtschaftete wohl diese Palastvilla in Wittlich?
Bescheidenere römische Guts- und Bauernhöfe – wie der Hof in Kinheim:
Ein normaler Landwirt konnte sich ein solches palastartiges Anwesen natürlich nicht leisten. Sein Landgut glich eher dem römischen Gutshof in Kinheim-Kindel.

Römische Bauern wohnten nicht mehr mit dem Vieh unter einem Dach, sondern in einem separaten Wohnhaus. Das sah oft ähnlich aus wie in Kinheim: Eine repräsentative Säulenfront verband zwei Eckbauten. Mittig in der Vorderfront des Hauses befand sich der Eingang, der direkt in den größten Raum der Villa führte. Hier wurde gewohnt und gearbeitet.

An der Südseite lag das Bad, das zur gängigen Hygiene und Gesundheitspflege auf dem Land gehörte. Wie bei römischen Bauten üblich, war es ziemlich raffiniert konstruiert: Neben Kalt- und Warmbad gab es ein Auskleidezimmer sowie eine Latrine, die Wasserspülung besaß. Die Fußböden wurden von durchlaufendem heißen Wasser erwärmt. Die warme Luft, die von der Heizstelle kam, stieg in die Hohlziegel in den Wänden und sorgte auf diese Weise für noch behaglichere Wärme.

Das Wohnhaus von Kinheim-Kindel brachten Archäologinnen und Archäologen im Rahmen einer 6-wöchigen Notgrabung ans Tageslicht. Mehr Zeit stand ihnen aufgrund von Baumaßnahmen nicht zur Verfügung, und so konnte auch der Wirtschaftsteil nicht mehr erforscht werden. Es gibt allerdings Anhaltspunkte für die Existenz eines Kelterhauses, einer Brunnenstube, eines Tempels und eines Friedhofs. Zu jedem Gutshof gehörte ein eigener Friedhof, auf dem nicht nur die Mitglieder der Gutsfamilie beerdigt wurden, sondern auch die Bediensteten, Mägde und Knechte. Das Kelterhaus wurde erst errichtet, als der Weinbau wieder in größerem Stil erlaubt war.
Besonderer Fund im Kinheimer Gutshof: ein Götterbildnis von Sucellus
Der interessanteste Fund aus dem Gutshof von Kinheim-Kindel stellt ein Sandsteinrelief des gallo-römischen Schutzgottes Sucellus dar. Es wird auf die zweite Hälfte des 3. Jahrhunderts datiert, also in die Zeit, in der der Weinbau an der Mosel auf Erlass von Kaiser Probus wieder Fahrt aufnehmen durfte. Die Größe des Fundstücks: 81 cm hoch, 39 cm breit, 31 cm tief. Das Original befindet sich heute im Rheinischen Landesmuseum in Trier.

Der bärtige Gott trägt unter seinem Gewand eine gallische Hose und Schuhe. Im Bausch seines Mantels, der über der Schulter von einer Gewandspange gehalten wird, erkennt man Trauben und Weinlaub. Hinter seinen Beinen und Füßen stapeln sich vier Fässer. In seiner rechten Hand hielt Sucellus ursprünglich einen Schlegel, dessen Überreste Sie noch neben dem Kopf sehen. Der Schlegel ist auch heute noch ein Werkzeug, mit dem man die Fassreifen auf die Dauben bringt. Sucellus galt als ein Gott, „der gut zuschlägt“, und war daher Schutzgott der Küfer und Böttcher. Ungewöhnlich und bisher einzigartig ist, dass er mit Trauben und Weinlaub dargestellt wird. So ist er also auch ein Gott der Winzer – verehrt von den römischen Gutsbesitzern aus Kinheim-Kindel. Vielleicht stellte die Kinheimer Bauernfamilie selbst Fässer her, die sie mit eigenem Wein füllte?
Nachbarhof weiter oberhalb:
Die Gegend von Kinheim war offenbar ziemlich dicht besiedelt. In der Nähe des Gutshofs von Kinheim-Kindel – allerdings viel weiter oben gelegen und zur Klosterruine Wolf hin – fanden Archäologinnen und Archäologen ein weiteres Landgut. Dieser Gutshof in der Gemarkung Lösnich bestand – vergleichbar mit unserem „Sucellus-Hof“ im Tal – aus einem Haupthaus mit Badeanlage, einer Kelteranlage, einem ummauerten Kultbezirk sowie einem Friedhof. Außerdem fand man weitere Gebäude: Eine Schmiede zur Herstellung und Reparatur eigener Werkzeuge gab es wohl. Zwei Gebäude verfügten über Vorrichtungen zum Dörren und Trocknen landwirtschaftlicher Erzeugnisse, und eines der beiden könnte sogar eine Brauerei beherbergt haben. In der Nähe gab es einen Steinbruch, der allem Anschein nach zur Gewinnung des notwendigen Baumaterials diente. Leider gibt es vor Ort nichts mehr zu sehen, denn die Mauerreste wurden zu ihrem Schutz wieder zugeschüttet.
Riesige Getreidemühlen für beide Gutshöfe im Kluckertbachtal:
200 Meter unterhalb des Lösnicher Haupthauses wurden im felsigen Bachtal weitere interessante Spuren gefunden: Rinnen und in den Felsen gehauene Stellen, die darauf schließen lassen, dass hier einst zwei Getreidemühlen standen.

Forscherinnen und Forscher vermuten, dass das größte Mühlrad einen Durchmesser von 6 Metern hatte! Etwa 150 Meter weiter oben lag ein großes Wasserbecken. Mit dem dort gestauten Wasser konnten die Mühlräder auch bei Niedrigwasser angetrieben werden! Zwei weitere Mühlen sollen sich 80 Meter weiter unten befunden haben und von den Bewohnern des „Sucellus-Hofes“ genutzt worden sein.
Was uns die römischen Funde in und um Kinheim erzählen
Kinheim ist ein altes Winzerdorf an der malerischen Mittelmosel. Erstmals erwähnt wurde es in einer Urkunde von 1148. In dieser bestätigte Papst Eugen III. der Abtei Echternach Weinbergbesitz in Kennheim. Kinheims Ortsteil Kindel auf der gegenüberliegenden Moselseite wurde 1069 als Kenelle bezeichnet.

Die archäologischen Funde verraten, dass Kinheim und Kindel noch viel älter sind, als es die mittelalterlichen Schriften bestätigen. Das Fragment eines Keltersteins, den Sie heute vor der Tourist-Info sehen, stammt möglicherweise von einer römischen Kelteranlage, die in der Nähe der Kirche gestanden haben könnte. In der Nähe fanden sich wohl spätrömische Kleinfunde sowie Körpergräber.
In Kindel entdeckte man den „Sucellus-Hof“, den Sie ja schon kennen gelernt haben und von dem Sie noch Reste vor Ort und eine Rekonstruktion mit Augmented Reality sehen können. Etwas weiter oberhalb stand der Lösnicher Nachbarhof, mit dem sich die Gutsfamilie eine Mühlenanlage teilte. Vielleicht arbeitete man auch noch in anderen Bereichen zusammen?
Wo sich im Kindeler Nachbardorf Lösnich heute der Friedhof befindet, lassen verschiedene Funde auf ein ehemaliges spätrömisches Bauwerk schließen. Möglicherweise handelte es sich ebenfalls um ein Landgut. Genauer erforscht wurde es bisher aber noch nicht.


Ein Stück weiter Richtung Erden – aber auf der Kinheimer Moselseite – sehen Sie die Reste von zwei großen römischen Kelteranlagen, die wohl zu einer staatlichen Domäne gehörten. Die Kapazitäten der Kelterhäuser lassen auf ausgedehnte Weinberge in unmittelbarer Nähe schließen, die übrigens auch heute noch zu den besten Weinlagen an der Mosel zählen.

Stellen Sie sich also das Moseltal rund um Kinheim mit antiken Landgütern, Feldern, Rebhängen und Kelteranlagen vor. Schiffe fuhren auf der Mosel, und Römerstraßen folgte dem Flusslauf. An manchen Stellen zweigten Wege ab, um auf die Höhen zu führen. Die Mosel war noch nicht kanalisiert und gestaut. Vielleicht gab es eine Furt? Ansonsten musste man mit Booten ans andere Moselufer übersetzen.

Die Universität Trier hat Rekonstruktionsdarstellungen des Römischen Gutshofes von Kinheim, einer römischen Mühle im Kluckertbachtal und der Römischen Kelteranlagen von Erden erstellt und im Rahmen des Projektes ARGO als Augmented Reality animiert. Wenn Sie sich vor Ort die Augmented Reality ansehen wollen, laden Sie sich vor Ihrer Reise am besten die kostenlose ARGO-App aus dem App-Store herunter. Den Link finden Sie unter www.ar-route.eu. Achten Sie vor Nutzung darauf, dass Sie alle Einstellungen vornehmen, die notwendig sind. Sonst funktioniert die App nicht fehlerfrei. Noch ein Hinweis: Leider gibt es beim Standort der Mühlen aktuell keinen Internet-Empfang.

Zeitreisen auf Wanderpfaden
Eine schöne Art, die alte Weinkulturlandschaft der Mosel mit ihren historischen Relikten zu erkunden, stellt das Wandern da. Wir haben zwei interessante Tipps für Sie:


Auf den Spuren des Sucellus und der Kogelherren wandern Sie auf idyllischen Pfaden zu schönen Aussichtspunkten und historischen Stätten, wie unserem „Sucellus-Hof“ und der Klosterruine Wolf.
Start- und Zielort ist der traditionsreiche Weinort Kinheim. Über diesen Link erhalten Sie ausführliche Informationen über den Seitensprung „Kluckertspfad“.
Von den Römischen Kelteranlagen Erden aus führt dieser Kletterweg hoch durch die Weinlagen „Erdener Treppchen“ und „Erdener Prälat“. Über alte Weinbergpfade und Leitern erklettern Sie Felsvorsprünge und Weinbergterrassen. Über diesen Link erhalten Sie ausführliche Informationen über den Erdener Kletterweg.
Literatur-Tipps:
- Menghin, Wilfried / Planck, Dieter (Herausgeber): Menschen, Zeiten, Räume. Archäologie in Deutschland. Verlag Theiss, 2002
- Rosemarie Cordie, Nadja Hasslinger, Julian Wiethold (Herausgeber): Was aßen Kelten und Römer? Umwelt, Landwirtschaft und Ernährung westlich des Rheins. Schriften des Archäologieparks Belginum, Bd. 17 (2019)
- Gilles, Karl-Josef: Die römische Villa von Kinheim: das Landgut eines Moselwinzers. In: Jahrbuch für den Kreis Bernkastel-Wittlich (1991), S.144-148
- Gilles, Karl-Josef: Römische Keltersteine aus dem Kreisgebiet. In: Jahrbuch für den Kreis Bernkastel-Wittlich (1994), S. 170-173
- Binsfeld, Wolfgang: Zu treverischen Kultdenkmälern. In: Festschrift 100 Jahre Rheinisches Landesmuseum Trier (1979), S.263-269
- Anastasia Moraitis: Der römische Gutshof und das Gräberfeld bei Lösnich, Kreis Bernkastel-Wittlich – Ein Beitrag zur Rekonstruktion ländlicher Besiedlung im Trevererland. Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete, Beiheft 26 (2003).
- Adolf Neyses: Die Getreidemühlen beim römischen Land- und Weingut von Lösnich (Kreis Bernkastel-Wittlich) – Vorbericht. In: Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete, Bd. 46 (1983), S. 209-221
- Gilles, Karl-Josef: Bacchus und Sucellus: 2000 Jahre römische Weinkultur an Mosel und Rhein. Rhein-Mosel-Verlag, 1999
Erlebnisangebote
Interessante weitere Ziele rund um antike Landwirtschaft und Weinbau:
- Rheinisches Landesmuseum in Trier: Dort sehen Sie Originalfunde zum Thema, darunter das Götterbildnis des Sucellus aus unserem „Sucellus-Hof“.
- Archäologiepark Römische Villa Borg bei Perl-Borg an der Obermosel: Diese rekonstruierte Villenanlage lässt Sie erleben, wie ein prächtiger römischer Gutshof früher vermutlich aussah, und zwar von innen wie von außen.
- Archäologisches Museum im belgischen Arlon: In der Dauerausstellung sehen Sie nicht nur, wie oben abgebildet, das römische Grabmal eines Gutsbesitzer-Ehepaares und die Rekonstruktion einer Erntemaschine, sondern auch sehr interessante und umfangreiche Funde aus einem römischen Gutshof bei Arlon.
- Teilweise rekonstruierte römische Gutshöfe an der Mosel: Römische Villa Urbana bei Longuich und Römische Villa Rustica in Mehring
Headerbild: Christian Franzen