Infopunkt römische Villenanlage mit rekonstruiertem Speichergebäude

Informationen zum Standort
Bahnhofstraße 4, 54568 Gerolstein
50.265811 °N / 6.577077°O
    Speichergebäude der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Am Greifenkopf eines Grabdenkmals der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Greifenkopf einer riesigen Grabanlage der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Rastplatz an der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Brettspiel an der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Mühlespiel an der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Kräutergarten der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Garten der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Im Speichergebäude der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)
    Informationen im Speichergebäude der Römischen Villenanlage von Duppach-Weiermühle (Foto: Eifel Tourismus GmbH/Dominik Ketz)

Ein ehemals prächtiger Gutshof mitten im Naturpark und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel. Wie wäre es mit einer Zeitreise zu Römern und Vulkanen?

Ganz in der Nähe der wichtigen Römerstraße Trier-Köln bauten reiche Gutsherren ein eindrucksvolles Anwesen, zu dem Wohn- als auch Stallgebäude und eine Eisenschmelze gehörten. Erstaunlich ist ein Gräberfeld mit zwei mehr als 20 m großen Grabpfeilern. In der Qualität waren sie vergleichbar mit der Igeler Säule, die heute zum UNESCO Welterbe zählt. An einem der Grabdenkmäler waren zwei riesige Greifen aus Sandstein angebracht. Sehen Sie sich vor Ort die Überreste an! Außerdem finden Sie die Nachbildung eines römischen Speichergebäudes mit Informationen zur römischen Geschichte, zur Grabungsgeschichte und zur Arbeit der Archäologen. Ein Sitzkreis aus römischen Steinen lädt zum Ausruhen und Verweilen ein. In der Antike war das Anwesen von der römischen Fernstraße aus gut einsehbar und durch eine Privatstraße bequem zu erreichen, was in Zeiten massiven Terrors durch Germanenbanden ausgesprochen nachteilig war. Die Villa wurde offensichtlich geplündert und verlassen. In spätrömischer Zeit bewohnten einfache Leute eines der Wirtschaftsgebäude.

Eine Station der Straßen der Römer.