Genussreise durch die Eifel, Luxemburg und entlang der Obermosel

3 Tage lang Kultur und regionale Kulinarik! Reisen Sie auf den Spuren reicher römischer Gutsbesitzer durch die Eifel, flanieren Sie entlang der Obermosel und genießen Sie die kulinarischen Spezialitäten aus der Region.

Die Straßen der Römer sind vor allem ländlich geprägt. Wunderschöne Natur, die touristisch alles bietet, was man sich wünscht:

  • ausgezeichnete Gastgeber
  • hervorragende Weine aus der Moselregion
  • regionale kulinarische Köstlichkeiten.

Genau das Richtige für eine Genusstour! Die Kultur kommt ebenfalls nicht zu kurz: Überall verstreut finden sich eindrucksvolle Relikte aus der Römerzeit.

Auf dieser Seite finden Sie ausführliche Insidertipps für eine Kultur-& Genussreise auf den Spuren der Antike!

 

 

Diesen Ruhebereich finden Sie im Badetrakt der Römischen Villa Borg in Perl-Borg!
Römische Villa Borg (Foto: A. Kordel)

 

 

Römische Landgüter – das Hauptthema dieser Reise

Uns überrascht immer wieder die Pracht und Größe römischer Gutshöfe in unserer Region! Viele kann man eigentlich nur als Paläste bezeichnen. Wundervolle Mosaikböden und Wandmalereien sowie kostbare Alltagsgegenstände haben sich bis heute erhalten. Welche Menschen lebten hier? Wie kamen sie zu so viel Wohlstand? Wie lebte es sich überhaupt in einem solchen Luxus? Das können Sie mit allen Sinnen auf dieser Genussreise zu römischen Landgütern erleben!

 

Diesen rekonstruierten römischen Gutshof in Perl-Borg müssen Sie sich unbedingt ansehen!
Archäologiepark Römische Villa Borg (Foto: Tourismus Zentrale Saarland/Manuela Meyer)

 

Das Römische Reich war ein Agrarstaat. Im Grundbesitz drückte sich Wohlstand aus. So wundert es überhaupt nicht, dass die römische Oberschicht herrschaftliche Landgüter besaß und in großem Stil Landwirtschaft betrieb. Produziert wurde nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch für den Verkauf und Export. Die Metropole Trier musste versorgt werden, und die Armee konnte ohne Verpflegung nicht unterhalten werden! Natürlich gab es auch kleinere Guts- und Bauernhöfe. Aber sehen Sie selbst.

 

Barbotinegefäße, Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: Thomas Zühmer)
Barbotinegefäße, Rheinisches Landesmuseum Trier (Foto: Thomas Zühmer)

 

Die Römerinnen und Römer waren Genussmenschen! Nicht nur was Kunst, Kultur und Architektur betrifft. Wir können davon ausgehen, dass ihre Tafeln reich beladen waren mit den köstlichsten Speisen und Weinen aus regionalem Anbau und frischen Importwaren. Daher kann eine Entdeckungsreise zu den reichen Gutshöfen der Region eigentlich nur eine Genussreise sein.

 

Unsere Übernachtungstipps

Was passt als Domizil für eine Kultur- & Genussreise zu römischen Landgütern besser als ein moderner Gutshof? Für die ersten beiden Übernachtungen empfehlen wir Ihnen daher das Boutique Hotel und Restaurant Genusswerk Eifel in Körperich, eine besonderer Mixtur aus Gemütlichkeit und Sichtbeton, gehobener Küche und edler regionaler Erzeugnisse.

Das Hotel gehört zum Hofgut Sachsen-Wagner, einem Bio-Betrieb mit Wiesen, Weiden und Ackerflächen. Hier grasen die Mutterkuhherden von Black Angus, Wagyus und Limousin sowie eine Galloway-Herde. Auf den Feldern wachsen Raps, Senf, Leindotter, Hanf und Sonnenblumen, die in der hofeigenen Ölpresse zu feinsten Ölen verarbeitet werden.

Darüber hinaus wachsen auf den Feldern Dinkel, Buchweizen, Wickroggen und vieles mehr. Die veredelten Produkte aus der Landwirtschaft, wie Fleisch- und Wurstspezialitäten, Wildpasteten, Öle, Senfe, Chutneys und Marmeladen werden nicht nur im Genusswerk verarbeitet, sondern auch im kleinen Hofladen verkauft. Die ideale Ort also für eine genussreiche Landpartie auf den Spuren römischer Landgüter!

 

Moderne Landlust genießen!
Standard Suite Junior Suite Deluxe im Genusswerk Eifel (Foto: © Boutique Hotel Genusswerk Eifel / mood Jan Hanser)

 

Alternativ bietet sich auch eine Übernachtung im Herzen der schönen Altstadt von Echternach an. Wie wäre es beispielsweise mit einer Ferienwohnung in einem der mittelalterlichen Stadtmauertürmen? Eine Übersicht über alle Unterkunftsmöglichkeiten finden Sie unter www.visitechternach.lu.

Nach den ersten beiden Nächten könnten Sie, wenn Sie wollen, einen Ortswechsel vornehmen. Lassen Sie sich im VICTOR’S RESIDENZ-HOTEL SCHLOSS BERG***** in Perl an der Obermosel wie römische Gutsherren richtig verwöhnen! Und das mit allen Sinnen: Das Hotel-Restaurant VICTOR’S FINE DINING BY CHRISTIAN BAU glänzt seit 2005 mit drei Michelin-Sternen.

 

Augmented Reality

Die Universität Trier hat Rekonstruktionsdarstellungen vieler römischer Relikte erstellt und im Rahmen des Projektes ARGO als Augmented Reality animiert. Wenn Sie sich vor Ort die Augmented Reality ansehen wollen, laden Sie sich vor Ihrer Reise am besten die kostenlose ARGO-App aus dem App-Store herunter. Den Link finden Sie unter www.ar-route.eu.

 

 

1. Tag: Die Stadt Bitburg und Römervillen im Umland

 

Lassen Sie sich Römern durch die Stadt Bitburg führen!
Edgar Comes und Hans Binsfeld als Römer für Römische Stadtführungen
Foto: Bettina Bartzen

 

Besuch in Bitburg

Die erste Etappe dieser Kultur- & Genussreise auf antiken Spuren führt Sie zunächst in eine ehemalige römische Siedlung: die Stadt Bitburg. Sie kennen den Namen sicher vor allem vom Bitburger Bier her.

Anfahrt: Sie erreichen Bitburg von Körperich aus über die B50 und L8 in ca. einer halben Stunde. Ab Echternach nehmen Sie am besten die E29 (Fahrtzeit: ca. 20 Min.).

 

Unterwegs auf dem Archäologischen Parcours

Am besten nutzen Sie für Ihren Stadtrundgang den Archäologischen Parcours, einen Themenrundweg, der mittels Multimedia und Augmented Reality besonders anschaulich die historische Entwicklung der römischen Siedlung Beda mit ihrem eindrucksvollen Kastell veranschaulicht. Dazu laden Sie vorab einfach die free App unter www.eifel-direkt.de herunter.

  • Hinweis: Augmented Reality von ARGO verfügbar

 

Römisches Kastell in Bitburg (Rekonstruktion: ARGO - Augmented Archaeology (Universität Trier))
Römisches Kastell in Bitburg (Rekonstruktion: ARGO – Augmented Archaeology (Universität Trier))

 

Der Name „Beda“ ist auf die keltisch-römische Bezeichnung für die Stadt Bitburg zurückzuführen. Der Ort lag an einem Teilstück der „Via Agrippa“, nämlich an der Römerstraße Trier–Köln. Im Itinerarium Antonini, das auf die Zeit um 140 n. Chr. zurückgeht, wurde er als „Beda Vicus“ bezeichnet. Auf der römischen Weltkarte Tabula Peutingeriana, aus dem vierten Jahrhundert, wird er „Beda“ genannt.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Wenn Sie einen ersten Eindruck der Stadt und ihrem römischen Erbe gewonnen haben, haben wir noch weitere Besichtigungstipps für Sie:

  • Kreismuseum in der Trierer Str. 15: Es erzählt in 20 Ausstellungsräumen Geschichte(n) aus der Eifel.
  • Haus Beda am Bedaplatz 1: ein Kulturzentrum mit Museum, wechselnden Kunstausstellungen und Konzertveranstaltungen
  • Erlebniswelt der Bitburger Brauerei an der Römermauer 3: Auf einem einstündigen geführten Rundgang durch die Bitburger Erlebniswelt werden Sie professionell in die Geheimnisse des Bieres eingeweiht. Und eine Kostprobe gibt es natürlich auch.

 

 

Besuchen Sie die Römische Villa Otrang in der Nähe von Bitburg.
Römische Villa Otrang (Foto: Tourist-Information Bitburger Land/Sven Arce de la Cruz)

 

Es geht weiter ins Bitburger Umland:

Römische Villa Otrang

In der Nähe von Bitburg besuchen Sie das erste römische Landgut auf Ihrer Kultur- & Genussreise auf römischen Spuren: die Römischen Villa Otrang bei Fließem. Die wunderschönen Mosaikfußböden sind definitiv sehenswert!

Sie erreichen den römischen Gutshof bei Fließem in knapp 15 Min. über die B51 und L32.

Offenbar wussten schon die Römer in Sachen Immobilien: Die Lage macht’s! Denn der prunkvolle Landsitz, der als Sommerresidenz der reichen Oberschicht diente, bietet einen schönen Panoramablick über die sanften Hügel der Südeifel. Auch die Ausstattung der einst fast 66 Räume, von denen 14 prunkvolle Mosaikfußböden besaßen, ließ keine Komfortwünsche unerfüllt. Noch heute erzählen die Überreste der Villa, die mit Südterrasse, Säulenhalle, Fußbodenheizungen und drei Thermen ausgestattet war, vom hohen Niveau des zuletzt im 3. Jahrhundert erweiterten Ensembles.

  • Achtung: Leider ist die Villa aktuell nur selten geöffnet. Bitte beachten Sie daher vor Ihrem Besuch die Öffnungszeiten!
  • Hinweis: Augmented Reality von ARGO verfügbar

 

 

Mosaikfußboden in der Römischen Villa Otrang bei Bitburg
Mosaik in der Römischen Villa Otrang (Foto: Tourist-Informationm Bitburger Land)

 

 

Römerstraße in Augmented Reality:

Nach der Besichtigung der Römischen Villa Otrang können Sie sich in Meckel, Meilbrücker Str. 2, mittels ARGO-App ein Stück der alten Römerstraße in Augmented Reality ansehen. Sie erreichen die Stelle in ca. 15 Minuten über die B51.

 

Wagenpanne auf römisch...
Rekonstruktion der Römerstraße bei Meckel nahe Bitburg (ARGO – Augmented Archaeology (Universität Trier))

 

2008 kamen diese Reste einer alten Römerstraße bei Straßenbauarbeiten an der Bundesstraße B51 zufällig wieder ans Tageslicht. Die römischen Landmesser hatten die Trasse über weite Strecken schnurgerade angelegt, schließlich sollten auf ihnen die Soldaten bei der Eroberung Germaniens leicht vorrücken können. Eine Lage mit aufrecht gestellten Steinplatten sorgte für hohe Stabilität. Dank einer Schotterschicht und einer Kieslage darüber war die rund 50 cm starke Straßendecke gut befahrbar. Das antike Straßenstück bei Meckel wurde natürlich nicht überbaut. So führt die heutige Straße mit einem kleinen Schlenker daran vorbei.

 

Anschließend fahren Sie über die L2 nach Holsthum, wo sich ein weiteres römisches Landgut befindet (Fahrzeit: ca. 15 Min.).

 

das ist die Römische Villa in Holsthum (Eifel)!
Römische Villa in Holsthum (Foto: Anna Carina Krebs)

 

Römische Villa Holsthum

Auf einem kleinen Hügel am linken Ufer der Prüm, am Rande des heutigen Dorfes, wurde die Römische Villa Holsthum im 2. Jahrhundert nach Christus erbaut. Es handelt sich um einen römischen Gutshof, eine sogenannte Villa rustica. Das Gebäude war wohl bis in fränkische Zeit hinein besiedelt. Wer in römischer Zeit den Eingangsbereich dieser symmetrisch angelegten Villa betrat, befand sich in einer geräumigen Säulenhalle, die zum Tal hin offen war und eine schöne Aussicht bot. Heute stehen die Säulen als Nachbildungen wieder an Ort und Stelle, der Keller ist über die Originaltreppe begehbar.

Nachgewiesen ist eine kleine Eisenschmiede, und offensichtlich wurden auch Münzen geprägt. Falschgeld? Wohl eher nicht. Vermutlich handelte es sich um die offiziell geduldete Produktion von knappem Kleingeld aus der Zeit um 275 n. Chr.

  • Hinweis: Augmented Reality von ARGO verfügbar

 

Der Tag geht langsam zu Ende und Ihr Weg führt Sie zurück ins Tal der Sauer. Echternach erreichen Sie über die über L4 und E29 in ca. 15 Min., Körperich über die N10 und L1 in ca. 20 Min.

 

 

2. Tag: Stadt Echternach und das geschichtsträchtige Ferschweiler Plateau

 

Prächtige Schlossgüter in Körperich

Wenn Sie im Boutique Hotel Genusswerk Eifel Quartier genommen haben, erreichen Sie Echternach in ungefähr einer halben Stunde über die B50.

Der Weg führt Sie über Körperich-Niedersgegen, wo Sie sich unbedingt die Schlossgüter in der Schlossstraße ansehen müssen! Im Jahr 1823 ließ hier der Luxemburger Rittergutsbesitzer Johann Joseph Richard für seine große Familie ein Ensemble von vier herrschaftlichen Schlossgütern errichten. Das prächtigste ist das heutige Hofgut Petry mit historischem Tapetenzimmer und eigenem Hofladen (Spezialität u.a. Charolais-Rindfleisch aus eigener Mutterkuhhaltung). Eine Besichtigung ist nur nach vorherige Absprache möglich. Das Hofgut besitzt eine eigene Facebook-Seite.

Wenn Sie in Echternach übernachten: Von hier aus erreichen Sie Körperich-Niedersgegen in ca. 20 Min. über die N10.

 

Besichtigung von Echternach

Echternach ist die älteste Stadt Luxemburgs und eine der ältesten Christianisierungs- und Kulturstätten Europas. Der heilige Willibrord gründete hier 698 eine Benediktinerabtei, die sich im 10. und 11. Jh. zu einer künstlerisch hervorragenden Maler- und Schreiberschule entwickelte. Das Abteimuseum im ehemaligen Abteikeller zeigt deren Leistungen.
Die berühmte Springprozession am Pfingstdienstag wurde 2010 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt.

 

Römische Villa Echternach (Foto: Joelle Mathias)
Römische Villa Echternach (Foto: Joelle Mathias)

 

Römische Villa Echternach

Am Echternacher See besichtigen Sie die Überreste einer der größten römischen Villen nördlich der Alpen. Diese luxuriöse Anlage bot ihren Bewohnern einen wirklich eindrucksvollen Komfort. Zur Ausgrabungsstätte gehört ein Museum, in dem anschaulich das Alltagsleben in der römischen Villa mit lebensgroßen Figuren nachgestellt wird.  Ein nachgebauter römischer Garten mit mehr als 70 Pflanzen vermittelt interessante Einblicke in die römische Gartenkultur. Ein Film über die römische Kultur vervollständigt die Dokumentation.

Genießen Sie nach dem Besuch einen Spaziergang rund um den Echternacher See!

  • Hinweis: Auch hier ist Augmented Reality von ARGO verfügbar (siehe oben). Die beste Aussicht auf die Rekonstruktion haben Sie von der Besucherplattform aus, zu der Treppenstufen neben dem Museumseingang hochführen.  

 

Römische Villa Echternach (Foto: Joelle Mathias)
Römische Villa Echternach (Foto: Joelle Mathias)

 

 

Ausführliche Informationen zur Stadt Echternach erhalten Sie auf der Website des Echternach Tourist Office.

 

 

Weihedenkmal in Ernzen (Foto: Verbandsgemeinde Ernzen, Winfried Hoor)
Weihedenkmal in Ernzen (Foto: Verbandsgemeinde Ernzen, Winfried Hoor)

 

Das Ferschweiler Plateau mit seinen historischen Relikten

Nach Ihrem Besuch in Echternach erwartet Sie eine besonders geschichtsträchtige Landschaft im Naturpark Südeifel: das Ferschweiler Plateau. Zahlreiche Wanderwege durchziehen die Hochebene und die Abhänge des Plateaus und erschließen Kulturdenkmäler aus allen Epochen der Geschichte. Besuchen Sie das Fraubillenkreuz, ein behauener vorgeschichtlicher Menhir, die barocke Wallfahrtskirche Schankweiler Klause, das Naturparkzentrum Teufelsschlucht sowie den Römische Weihealtar in Ernzen.

  • Hinweis: Augmented Reality von ARGO verfügbar

 

 

3. Tag: An der Obermosel zu einem römischen Grabtempel, zu einem grandiosen Gladiatormosaik und einer rekonstruierten Römervilla

 

Gladiatorenmosaik aus der Römischen Villa Nennig (Foto: Stiftung Saarländischer Kulturbesitz)

 

Sie haben noch noch nicht genug von den Römern und Lust auf einen Ortswechsel? Dann geht es jetzt an die deutsche und luxemburgische Obermosel.

Für Ihre letzten beiden Übernachtungen auf dieser Reise wäre das VICTOR’S RESIDENZ-HOTEL SCHLOSS BERG***** genau richtig, denn es bietet besonderen Genuss, Wellness und Luxus. Im Restaurant verwöhnt Sie der 3-Sterne-Koch Christian Bau. Im römisch inspirierten VICTOR’S SPA werden Sie verwöhnt wie römische Gutsherren! (Nur zum Glück etwas moderner…)

Sie erreichen Nennig von Echternach aus in ca. 40 Min. über die B419. Von Körperich aus nehmen Sie am besten die A7 (Fahrtzeit: 1 Std. 10 Min.).

 

Römisches Gladiatorenmosaik in Nennig

In Nennig stand einst eine riesige römische Villenanlage mit prachtvollem Gladiatorenmosaik. Sie ist der erste Programmpunkt an Ihrem letzten bzw. vorletzten Reisetag. Das Mosaik hat die imposante Größe von 160 m² und ist damit das größte, das bisher nördlich der Alpen gefunden wurde. Dargestellt werden Szenen aus dem römischen Amphitheater mit Tierhatzen, Schaukämpfe und dem blutigen Kampf der Gladiatoren. Ein anschaulicher Film führt deutlich vor Augen, wie die Villenanlage zur Zeit der Römer wohl einst ausgesehen hat.

 

Diesen rekonstruierten römischen Gutshof in Perl-Borg müssen Sie sich unbedingt ansehen!
Archäologiepark Römische Villa Borg (Foto: Tourismus Zentrale Saarland/Manuela Meyer)

 

Rekonstruierte Römische Villa Borg

Anschließend besichtigen Sie die Römische Villa Borg mit dem weltweit einzigen vollständig rekonstruierten herrschaftlichen Wohnbereich – mit Torhaus, Herrenhaus, voll funktionsfähigem Küchen- und Badetrakt, umgeben von schönen Gärten. In der Taverne bietet sich die Gelegenheit zu einem römisch inspirierten Mittagessen. Die Römische Villa Borg bietet eine Reihe von interessanten Veranstaltungen, daher lohnt es sich, einen Blick in den Veranstaltungskalender zu werfen.

Alle aktuellen Informationen über die Römische Villa Borg und ihr Veranstaltungsangebot finden Sie auf ihrer Website.

 

Römischer Grabtempel in Bech-Kleinmacher (Foto: Guy Hoffmann)
Römischer Grabtempel in Bech-Kleinmacher (Foto: Guy Hoffmann)

 

Zum Abschluss des Tages fahren Sie auf die andere Moselseite nach Luxemburg, um einen kleinen Grabtempel zu besichtigen und in einem der Weingüter der Via Mosel eine Weinverkostung zu unternehmen. Über die B406 brauchen Sie dorthin ungefähr 15 Min.

 

Rekonstruierter römischer Grabtempel in den Weinbergen

In Bech-Kleinmacher befindet sich auf leichter Anhöhe ein hübscher rekonstruierter römischer Grabtempel, ein Ort der Erinnerung an die ersten Mosel-Winzer in besonderer Lage, von Rebstöcken umgeben und mit schöner Aussicht ins Flusstal und auf Nennig. Man erreicht ihn über eine gesperrte Straße (ohne Hinweis) Hang aufwärts an der Straßenkreuzung Route du Vin / Rue des Caves.

Romantisch, malerisch und geschichtsträchtig: die Weinorte an der Mosel bergen zahlreiche Schätze, vor allem in Sachen Wein und Architektur, die Sie unbedingt erleben sollten: Die Via Mosel` führt Sie zu den schönsten Weingütern und Weinorten des grenzenlosen Moseltals in Deutschland, Luxemburg und Frankreich. Auf ihrer Website finden Sie zahlreiche Tipps, wo Sie in stilvollem Ambiente eine Weinprobe machen können.

Der krönende Abschluss Ihres letzten bzw. vorletzten Reisetages bildet natürlich ein stilvolles Abendessen in Schloss Berg von Küchenchef Christian Bau.