Ausstellungshighlight: „Der Untergang des Römischen Reiches“

Am 25. Juni 2022 beginnt diese große Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches" in Trier! Besuchen Sie die Ausstellung und planen Sie gleich einen Kurzurlaub auf den Straßen der Römer. Wir haben interessante Tourentipps für Sie zusammengestellt. Hier dreht sich (fast) alles um Kultur und Genuss. Oder haben Sie Lust auf eine Wanderung? Dann folgen Sie der alten Römerstraße, die einst von Mainz nach Trier führte!

Das römische Imperium war gewaltig. Es existierte über Jahrhunderte hinweg und umfasste auf seinem Höhepunkt ein riesiges Gebiet. Doch trotzdem ging das Römische Reich unter – aber warum und wie? Was führte zu seinem Niedergang?
Die Suche nach den Gründen bewegt schon lange die Gemüter und wird nun zum ersten Mal in einer großen Landesausstellung fortgeführt.

Vom 25. Juni bis zum 27. November 2022 zeigen das Rheinische Landesmuseum Trier, das Stadtmuseum Simeonstift Trier und das Museum am Dom Trier die Landesausstellung Rheinland-Pfalz 2022 „Der Untergang des Römischen Reiches“ in drei Museen und 31 Ausstellungsälen auf insgesamt 2.000 qm.

Die drei Standorte spezialisieren sich dabei auf verschiedene Blickwinkel, um das Imperium Romanum und seinen Niedergang zu betrachten.

 

Das ist ein Exponat der großen Landesausstellung
Elfenbeinrelief mit Reliquienprozession, Domschatz Trier (Foto: A. Münchow)

Das erwartet Sie an den verschiedenen Standorten

Das Rheinische Landesmuseum legt den Fokus auf das 4. und 5. Jahrhundert. Außergewöhnliche Objekte aus der eigenen Sammlung und internationale Spitzenexponate lassen die zweifellos spannende, wenn auch wenig bekannte Epoche des Untergangs lebendig werden. Die historische Ausstellung legt die zahlreichen Faktoren und Ursachen offen, die zum Niedergang geführt haben, verdeutlicht aber auch, welche römischen Traditionen in gewandelter Form überlebten.

Der Blick des Museums am Dom richtet sich in „Im Zeichen des Kreuzes – Eine Welt ordnet sich neu“ auf den Aufstieg des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. Die frühe aufstrebende christliche Kirche mit ihren Bischöfen füllte nach und nach das Machtvakuum, das durch den Zerfall römischer Verwaltungsstrukturen langsam entstand. Auch dadurch spielt das Christentum bei der Weitergabe und Bewahrung römischer Traditionen eine entscheidende Rolle.

Das Stadtmuseum Simeonstift beleuchtet zuletzt in „Das Erbe Roms. Visionen und Mythen in der Kunst“ das Fortleben des Römischen Reiches in der Kunst- Kulturgeschichte. Kunstwerke aus fünf Jahrhunderten erzählen von der Faszination für die Idee „Rom“, deren Echo bis in die Gegenwart reicht. Die spannungsgeladene Bilderwelt zeigt, wie das Imperium Romanum und sein Untergang mal als „schlimmstes Unglück“, bald als „glänzender Triumph der Freiheit“ immer wieder neu interpretiert, gedeutet und verarbeitet wurde.

 

Abwechslungsreiches kulturelles Begleitprogramm zur großen Landesausstellung

Das Besondere an der Trierer Schau ist, dass sie viele Kunst- und Kulturschaffende dazu inspiriert hat, sich mit dem Thema „Untergang“ auseinanderzusetzen. Das scheint heute aktueller denn je!

Planen Sie daher bei Ihrer Reise zur Ausstellung gleich die eine oder andere Veranstaltung aus dem kulturellen Begleitprogramm mit ein! Das Angebot spannt einen interessanten Bogen von der Antike bis in die Gegenwart und von Kunst & Design bis hin zu Musik, Theater, Tanz und Poetry Slam.

Zum Programm geht es hier.

 

 

Verbinden Sie Ihren Besuch der großen Landesausstellung
Hauptmarkt und Simeonstraße in Trier (Foto: Trier Tourismus und Marketing GmbH)

Das sind unsere 5 Tourentipps für Ihren Besuch

Die große Landesausstellung ist an sich schon eine Reise wert. Aber noch besser ist es natürlich, wenn auch drumherum alles stimmt: eine schöne Stadt, ein tolles Hotel, hervorragende Kulinarik, Wellness und Gelegenheiten zum Bummeln und Shoppen. Trier liegt an der Mosel und in einem der besten Weinanbaugebiete der Welt! Luxemburg, Frankreich und Belgien sind nicht weit und laden zu „grenzenlosen“ Ausflügen ein. Dazu viel Natur mit Wiesen und Wäldern. Wenn das keine Argumente dafür sind, den Kulturtrip etwas länger zu planen!