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Archäologiepark Martberg, Pommern

  • Gallorömische Tempelanlage
Ein magischer Ort für keltische und römische Götter, anschaulich wiederaufgebaut auf einem Hochplateau über der Mosel. „Pilgern“ Sie doch mal hin!

Kaum zu glauben, dass sich in dieser ländlichen Idylle ein urbanes Zentrum der keltischen Treverer befand. Später stand hier eine römische Tempelanlage, die unzählige Pilger anzog. Man fand tausende von Opfergaben – Münzen, Fibeln und Schmuckstücke, welche die Götter gnädig stimmen sollten. Zumindest einer wurde erhört: Der Grieche Tychikos überstand eine schwere Krankheit und stiftete daraufhin einen Inschriftenstein. Zu den verehrten Göttern zählte Lenus-Mars, der dem Martberg seinen Namen gab. Dann kam die Christianisierung und setze dem Kult ein Ende. Gut, dass ein Teil der Tempelanlage jüngst wiederaufgebaut wurde! Das benachbarte Treis-Karden bildete das neue religiöse Zentrum. Hier lebte in frühchristlicher Zeit der Heilige Kastor und legte den Grundstein für eine rege Wallfahrt. Heute besitzt der Ort einen bemerkenswerten historischen Stiftsbezirk, den Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Im Stiftsmuseum neben der Kirche finden Sie religiöse Schätze aus vorchristlicher wie christlicher Zeit, darunter Funde vom Martberg.

Eine Station der Straßen der Römer.

Bildquelle:
Tourist-Information Treis-Karden, TI Treis-Karden